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❀ Geisteskrankheit N°1 ❀


Liebe Blütenlesende

 

 

Ich dachte immer, ich beklage mich nur, wenn ich wirklich Grund dazu habe. Zum Beispiel wenn mir wirklich etwas fehlt, also dann, wenn es berechtigt ist.

 

Nun, das Leben hat mich überführt und eines besseren belehrt.

 

Es steckte mich ins Paradies, wirft mir ein Wunder nach dem anderen vor die Füsse, so dass ich mit Staunen kaum nachkomme...und was tue ich, sobald ich einmal kurz Atem holen kann? Kaum habe ich so viele Geschenke bekommen, gehe ich hin und jammere herum, dass da dann aber „im fall“ immer noch ein paar ungelöste Probleme in meinem Leben seien!

 

*facepalm*

 

 

Ich glaube, der Beweis ist erbracht.

Sich beschweren, herummäkeln, jammern...Der Mensch legt solches Verhalten nie aus gegebenem Anlass an den Tag.

 

Nein, es handelt sich dabei um eine weit verbreitete, sehr tief verwurzelte Krankheit des Geistes.

 

Denn...

 

ALLES ist uns GESCHENKT! Unser Leben ist uns geschenkt. All die Wunder, die es birgt: Geschenkt!

 

 

Wie froh bin ich, überführt worden zu sein und wie sehr schäme ich mich für meinen Stolz und meine Gier...Ja man nennt sie Todsünden, und nun weiss ich: Zu Recht. Lassen wir sie in uns gedeihen, bringen sie nur Tod und Verderben.

 

 

Nein, niemals, in keinem einzigen Moment unseres Lebens ist es angebracht, sich über die Abwesenheit einer gewünschten Sache zu beschweren; niemals ist es berechtigt sich anzumassen zu behaupten, etwas sei so, wie es gerade ist, nicht gut genug.

 

Was für Narren wir sind, die ganze, unendliche Fülle zu übersehen, die seit Anbeginn der Zeit besteht, sich stets erneuert und neu erfindet (für uns!!!), indem wir uns nur auf die eine kleine Sache konzentrieren, von der wir uns einbilden, sie fehle uns noch zu unserem perfekten, persönlichen, engstirnigen Glück.

 

Nicht nur machen wir einen Elefanten aus einer Mücke, nein schlimmer, aus einer gänzlich aus der Luft gegriffenen Nichtigkeit schaffen wir uns selbst die Hölle.

 

Das ist die Krankheit des Geistes, die aus diesem gesegneten Leben, aus diesem Paradies, in dem wir auserkoren sind zu leben, einen abscheulichen Ort macht.

 

 

Kannst du die Fülle, die Summe all dessen, was dir in der vergleichsweise kurzen Zeit deines Lebens hier bereits geschenkt wurde, allen Ernstes gegen die eine kleine Sache aufwiegen, von der du meinst, sie zu brauchen, die aber jetzt gerade nicht da ist? Allein die Tatsache, dass du JETZT am Leben bist, ist das grösste Geschenk...und es wird dir in jedem Moment neu geschenkt...Zerfallen dagegen nicht alle deine kleinlichen Wünsche und Beschwerden ans Leben zu Staub? Staub, der sich auch als solcher immer noch so sehr schämt, dass er am liebsten in der Erde verschwinden möchte?

 

 

Niemals, niemals ist so eine Beschwerde berechtigt. Denn in jedem Moment deines bisherigen Lebens hattest du genug um dein Leben zu erhalten. Sonst wärst du jetzt nicht hier um dies zu lesen.

 

Du hattest alles, was du brauchtest. Immer schon. Und das wird auch immer so bleiben.

 

 

Der kranke (westliche, „zivilisierte“) Verstand ist verhärtet, verengt, er ist sozusagen hochspezialisiert, und zwar auf Mangel. Wo immer er auch ist, er meint in allem den Mangel, ein potentielles Problem finden zu müssen.

 

So kannst du ihn ins Paradies stecken und er wird sich darüber beschweren, dass zu viele Früchte am Baum des Lebens hängen.

 

 

Das ist überhaupt die Eigenart des Verstandes: Anstatt in allem zu sehen wie gut es ist, anstatt das Gute sehen zu WOLLEN, sucht er nach dem - notfalls einzigen - kleinen Detail, das in Zweifel gezogen werden kann. Und so beweist er, dass er nicht natürlich ist. Dass er nicht zur Natur gehört. Würde die Natur nach den Grundsätzen des Verstands vorgehen...keine Sekunde hätte die Menschheit existiert, ja diese ganze wundervolle Schöpfung gäbe es ganz einfach gar nicht.

 

 

Etwas, dessen erste Priorität stets das ist, was nicht funktioniert, kann niemals in Fülle sein.

 

 

Nein, die Natur trauert nicht einem Samenkorn nach, das nicht aufgeht, sie sät einfach noch ein paar Tausend mehr. Sie tritt (bisher!) auch nicht in Generalstreik, weil der Mensch einen (!!) Fehler gemacht hat.

 

Ja, vom Standpunkt des Verstandes aus gesehen, hätte sie mehr als genug Gründe dafür. Aber so wie unser Verstand ist die Natur eben nicht. Und dafür sollten wir demütigst dankbar sein.

 

 

Alles Liebe.

Suva

 

 

...Natur sagt: Aha, hier ist das. Oh und schau, hier ist das! Lass uns sehen, was daraus Neues entstehen kann!

 

Verstand sagt: Aha, hier ist das. Aber es fehlt ihm das, und jenes daran könnte auch perfekter sein. Also lass es uns ausreissen, da es nicht unseren Vorstellungen entspricht.

 

 

Natur sagt: Ja! Und....

Verstand sagt: Ja, aber...

 

 

Natur erschafft.

Verstand zerstört.

 

 

Natur ist im Licht. Verstand tappt im Dunkeln.

Natur ist Liebe. Verstand ist...Verstand!

Natur ist Fliessen. Verstand ist Stillstand.

 

 

Retten wir die Welt?

Natur sagt: Jaaa!! Ich bin schon dabei!

Verstand sagt: Ok, das können wir versuchen, gib mir einfach erst noch dies, jenes und das und dann lass uns in einem Monat nochmal eine Sitzung darüber abhalten.

 

:-P

 

 


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